Artikel teilen! Ostara 21.03.: Ostara, das Sonnenfest, beschreibt die Frühlingstag- und Nachtgleiche.Es leitet sich von dem angelsächsischen Namen der germ ...
Ostara, das Sonnenfest, beschreibt die Frühlingstag- und Nachtgleiche.Es leitet sich von dem angelsächsischen Namen der germanischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, Eostre oder Eoastrae ab.
Es hat gemeinsame Wurzeln mit dem deutschen Wort "Osten" welches die Bezeichnung für die Himmelsrichtung der aufgehenden Sonne b.z.w. der Morgenröte ist.
Ein weiterer Ursprung ist die babylonische Göttin Astare.
In der Christlichen Religion findet man dieses Fest als eines der wichtigsten christlichen Feste wieder: Ostern das Fest der Auferstehung Jesu.
Jedoch ist Ostara in allen Kulturen das Fest der Wiedergeburt. Meistens steht es für die Wiedergeburt eines Gottes der symbolisch für das Wiedererwachen der Natur im Frühling steht.
Das Wunder der Wiederauferstehung ist demnach nicht nur Jesus wiederfahren sondern auch vielen Göttern anderer Kulturen. Besonders die Legende Mitharas zeigt deutliche Ähnlichkeiten zu den christlichen Geschichten da Mitharas an Weihnachten gestorben ist, und dann in einer Felsenhöhle begraben wurde, aus der er an Ostara wieder auferstand. Der babylonische Gott Tammuzi weißt ebenfalls Parallelen zu der Geschichte Jesu auf, Da Tammuzi zum Beispiel als "Fisch-Sohn, der nichts von seinem Vater weiß" bezeichnet wird. An Ostara wurde alljährlich ihm zur ehre ein junges Lamm geopfert, das symbolisch für seine Rolle als Sohn der großen Muttergottheit Astare stand.
Das Ei und der Hase sind Symbole der Göttin Estore und der babylonischen Göttin Astare, die in der Überlieferung ein goldenes Ei der Sonne legte. Demzufolge ist der heutige Brauch bemalte Eier zu verschenken auf vorchristliche wurzeln zurückzuführen. Damals Färbte man die Eier rot, weil rot für die Morgenröte und die Farbe des Lebens stand. Außerdem war hellrotes Blut ein Zeichen besonder Fruchtbarkeit und auch das Ei galt als Zeichen der Fruchtbarkeit und Wiedergeburt.
Hier eine kleine legende über Ostara...
Zu Anbeginn aller Zeiten, gebar die große Göttin das Weltenei. Sie wärmte es zwischen ihren Brüsten und ließ es dort Jahrtausende reifen. Die Göttin nahm es, als sich erste Sprünge zeigten, behutsam in die Hände und legte es ins große Dunkel. Die Schale sprang dann dort endgültig auf und heraus fiel die komplette Welt, Tiere, Erde, Pflanzen und Wasser, und aus dem leuchtend gelben Eidotter entstand die Sonne, die bis heute das Leben ermöglicht. Noch heute werden die ältesten Tierarten in Eiern geboren, damit die Menschen sich an dieses großartige Werk der Göttin erinnern.
| June 2012 | ||||||||||
| M | T | W | T | F | S | S | ||||
| 1 | 2 | 3 | ||||||||
| 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | ||||
| 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | ||||
| 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | ||||
| 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | |||||
|
||||||||||